Am 1. Juni war der KI_Hub Kommunal bei der hessischen Leitveranstaltung für kommunale Digitalisierung vor Ort, mit eigenem Stand und eigener Community Session. Ein kurzer Rückblick.
Am 1. Juni 2026 öffnete der Lokschuppen Marburg von 9 bis 17 Uhr seine Türen fürden Kongress „Digitale Städte – Digitale Regionen“, die jährliche Leitveranstaltung des Hessischen Ministeriums für Digitalisierung und Innovation zu Smart-City- und Smart-Region-Themen.
Nach der Begrüßung und einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Michèle Knodt von der TU Darmstadt ging es in einen Block zu Digitalisierungsangeboten des Landes für hessische Kommunen, gefolgt von einem interaktiven Austauschformat unter dem Titel „Mein Digital –Dein Digital“. Parallel dazu präsentierten sich den ganzen Tag über Projekte und Anbieter aus der hessischen Digitalcommunity im Großen Saal, darunter auch der KI_Hub Kommunal.

Nach der Mittagspause folgten drei Runden mit einer Vielzahl paralleler Community-Sessions, von Cybersicherheit über digitale Zwillinge bis Open Data. In der ersten Runde um 13:15 Uhr war auch der KI_Hub Kommunal mit einem eigenen Programmpunkt vertreten, bevor der Kongress am späten Nachmittag mit einem gemeinsamen Abschluss endete.
Im EXPO-Bereich im Großen Saal war der KI_Hub Kommunal mit einem eigenen Stand präsent, vertreten durch das Projektteam, angeführt von Alexander Brendel und Antje Dott von “Neue Wege” Kreis Bergstraße, der federführenden Kommune im Projekt. Am Stand kamen wir mit vielen Vertreterinnen und Vertretern anderer hessischer Kommunen ins Gespräch, oft mit derselben Ausgangsfrage: Wie lässt sich KI in der Verwaltung sinnvoll einsetzen, ohne bei null anzufangen?
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In der ersten Session-Runde gab Alexander Brendel einen Einblick hinter die Kulissen des Projekts. Er stellte vor, wie sich der KI_Hub Kommunal systematisch dem Ziel nähert, Blaupausen für den KI-Einsatz in der Verwaltung zu erarbeiten, dabei aus Rückschlägen lernt und nebenbei praktische Quick Wins mitnimmt. Ein zentrales Thema war der Projektstand nach Abschluss der KI-Potenzialanalyse und die nächste Schritte, wie die Prototypenentwicklung. Besonders die interkommunale Zusammenarbeit von 15 hessischen Jobcentern hob er hervor: herausfordernd, aber auch lehrreich.
Antje Dott stand parallel am Stand für Fragen zur Verfügung. Beide Programmpunkte kamen gut an: das Thema KI in der Verwaltung bewegt gerade viele.
Die Gespräche am Stand und in der Community Session haben gezeigt, dass viele hessische Kommunen an ähnlichen Fragen arbeiten wie der KI_Hub Kommunal. Die neuen Kontakte und Eindrücke aus Marburg nehmen wir mit in die weitere Arbeit am Projekt.
Wer mehr über den KI_Hub Kommunal erfahren möchte, findet weitere Informationen auf dieser Website.